Netzwerk «Prävention sexueller Gewalt im Freizeitbereich»

Prävention sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist eines der Themen von Kinderschutz Schweiz. So hat Kinderschutz Schweiz 2017 die Gründung des Netzwerks «Prävention sexueller Gewalt im Freizeitbereich» initiiert und die Netzwerkkoordination übernommen. Die Zusammenarbeit von spezialisierten Fachstellen und weiteren Organisationen im Netzwerkverbund trägt dazu bei, das Risiko auf sexuelle Gewalt zu reduzieren und die Verantwortlichen zu ermächtigen, im Verdachtsfall kompetent zu reagieren.

Partnerorganisationen und Netzwerkstruktur

Das nationale Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Organisationen, welche in der Prävention sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen im Freizeitbereich aktiv sind und sich für eine schweizweit koordinierte Zusammenarbeit und eine gemeinsame Haltung in diesem Themenfeld einsetzen. Folgende Organisationen sind im Netzwerk aktiv:

  • Kinderschutz Schweiz hat die Leitung und nationale Gesamtkoordination des Netzwerkes inne und vertritt das Netzwerk auf politischer Ebene.
  • Die beiden Partnerorganisationen Limita und ESPAS sind spezialisierte Fachstellen. Sie beraten, begleiten und schulen in ihren Sprachregionen (Limita deutschsprachige und ESPAS französisch- und italienischsprachig Schweiz) Freizeitorganisationen zum Thema Prävention sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Die gemeinsam entwickelten nationalen Leitlinien des Netzwerkes bilden die Arbeitsprinzipien ihrer täglichen Beratungs- und Bildungsarbeit (vgl. Link unten).
  • Die Vernetzungspartner Pro Juventute , Swiss Olympic und das Bundesamt für Sport stärken die Zusammenarbeit im Netzwerkverbund. Sie setzen sich für die Verankerung der nationalen Leitlinien in ihrem Tätigkeitsfeld ein.

Neben der Zusammenarbeit innerhalb des bestehenden Netzwerkverbunds sucht und fördert das Netzwerk themenspezifisch den Austausch mit weiteren Fach- und Freizeitorganisationen.

Leitlinien
Netzwerkstruktur

Ziele des Netzwerks

  • Gemeinsame Haltung schweizweit: Fachorganisationen teilen ihre Expertise über die Sprachgrenzen hinaus. Sie entwickelten gemeinsam nationale Leitlinien für die Präventionsarbeit im Freizeitbereich.
  • Koordination und Vernetzung zwecks Qualitätsentwicklung: Fach- und Freizeitorganisationen vernetzen sich im Rahmen des Netzwerkes, stärken ihre Zusammenarbeit, teilen ihre Expertise und reflektieren ihre Praxis in Orientierung an den gemeinsamen Leitlinien.
  • Stärkung der Zusammenarbeit mit Vertretungen der öffentlichen Hand: Bund, Kantone und Städte/Gemeinden unterstützen und sichern eine wirkungsvolle und schweizweit koordinierte Präventionsarbeit im Freizeitbereich.
  • Sensibilisierung: Wichtige Anspruchsgruppen und die breite Öffentlichkeit sind für das Thema sexuelle Gewalt im Freizeitbereich sensibilisiert und über die Präventionsangebote im Freizeitbereich informiert.

Kontakt

Netzwerkkoordination:
Kinderschutz Schweiz: Myriam Kleiner, freizeit@kinderschutz.ch, Tel. 031 384 29 09

Bildung / Beratung / Begleitung Deutschschweiz:
Limita: Karin Iten, k.iten@limita-zh.ch, Tel. 044 450 85 20

Bildung / Beratung / Begleitung französisch- und italienischsprachige Schweiz:
Espas: Marco Tuberoso, marco.tuberoso@espas.info, Tel. 0848 515 000