Audiovisuelle Themenmappe «Es soll aufhören!»

Mit der audiovisuellen Themenmappe «Es soll aufhören!» regt die Stiftung Kinderschutz Schweiz zur Auseinandersetzung mit dem Thema Kinder als Betroffene von Partnerschaftsgewalt an. Mittels Filmen und schriftlichem Begleitmaterial werden Fachpersonen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und interessierte Personen aus dem privaten Umfeld sensibilisiert, damit sie betroffene Kinder besser verstehen und unterstützen können.

In der UNO-Kinderrechtskonvention ist festgehalten, dass Kinder das Recht auf Schutz vor jeder Art von Gewalt haben. Zur psychischen Gewalt – die häufiger vorkommt als alle anderen Gewaltformen – gehört Drohen, Beschimpfen, Blossstellen, Demütigen, Verachten, Abwerten, Isolieren oder Ignorieren. Auch das Miterleben von Partnerschaftsgewalt und das Instrumentalisieren von Kindern und Jugendlichen in eskalierenden Elternkonflikten wird als Form von psychischer Gewalt anerkannt.

Kinder leiden auch dann, wenn sich Gewalt nicht direkt gegen sie richtet

Wenn zu Hause ein Klima der Angst, Verunsicherung und Gewalt herrscht, sind alle Familienmitglieder davon betroffen. Kinder leiden immer darunter, auch dann, wenn sich die Gewalt nicht willentlich gegen sie richtet, sondern sich zwischen den Erwachsenen abspielt. Mit der neuen audiovisuellen Themenmappe «Es soll aufhören!» regt die Stiftung Kinderschutz Schweiz anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte zur Auseinandersetzung mit folgenden Fragen an:

  • Was bedeutet Partnerschaftsgewalt für betroffene Kinder und Jugendliche?
  • Welche Ängste und Belastungen bringt eine solche Situation mit sich?
  • Was schützt und stärkt die Kinder?
  • Was können Betroffene, Verwandte, Bekannte und Betreuungspersonen tun?
  • Was kann die Schule tun?
  • Wie können professionelle Unterstützungsangebote für betroffene Kinder aussehen?

Zielgruppen

  • Lehrpersonen für Kindergarten und Schule, Schulsozialarbeitende, Schulleitungen
  • Fachpersonen Betreuung in Kindertagesstätten oder schulergänzenden Betreuungseinrichtungen
  • Fachpersonen der offenen Jugendarbeit
  • Fachpersonen für Beratung und Therapie
  • Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen
  • Fachpersonen aus dem Bereich Kindesschutz
  • Studierende und Dozierende sozialer, pädagogischer und psychologischer Studiengänge
  • Interessierte Privatpersonen

Inhalt


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Kontakt

Barbara Gysel

Bereichsleitung Programme

+41 31 384 29 06