Kinderschutz Schweiz – wie wir arbeiten

Kinderschutz Schweiz setzt sich für einen besseren Schutz der Kinder vor Gewalt und für die Umsetzung der Kinderrechte ein. Dies geschieht mittels Kampagnen, Projekten, Publikationen, Schulungen, didaktischen Materialien, präventiver Angebote oder politischer Arbeit.

Kinderschutz Schweiz geht den Ursachen von Gewalt gegen Kinder nach und wirkt diesen entgegen. Mit gezielter Präventionsarbeit hilft Kinderschutz Schweiz mit, Kinder vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt zu schützen. Auch im Bereich der strukturellen Gewalt oder der Vernachlässigung ist Kinderschutz Schweiz präsent. Erwachsene sollen dafür sensibilisiert werden, dass Kinder und Jugendliche eigenständige Persönlichkeiten sind und Rechte auf Schutz und Förderung haben. Kindern soll vermittelt werden, wie sie sich selber besser schützen, und wo sie Hilfe holen können. Nicht zuletzt gilt es dafür zu sorgen, dass schweizweit kinderfreundlichere Strukturen geschaffen werden.

Politische und Öffentlichkeitsarbeit

Für diese Ziele macht sich Kinderschutz Schweiz auch politisch stark – formuliert Stellungnahmen und Positionspapiere zu kindesschutzrelevanten Themen, nimmt an Vernehmlassungen teil und verfasst zu jeder Session Empfehlungen an die eidgenössischen Räte.
Die Stiftung tritt an Aktionstagen und -wochen öffentlichkeitswirksam auf und beteiligt sich an gesellschaftlichen Debatten. Dabei spielt die Medienarbeit eine wichtige Rolle.

Prävention und Sensibilisierung

Zu Kinderschutz Schweiz gehört die Fachstelle ECPAT Switzerland, die nationale Vertretung von ECPAT International, dem globalen Netzwerk von Organisationen, welche sich dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche nicht sexuell ausgebeutet oder Opfer von Kinderhandel werden.

Unter dem Dach von Kinderschutz Schweiz tätig ist die Programmstelle «Starke Eltern – Starke Kinder®». In Elternkursen werden Mütter und Väter sensibilisiert für eine anleitende und gewaltfreie Erziehung, bei der Konflikte konstruktiv gelöst werden statt in Streit und Frustration zu enden.

Kinder selber sollen informiert und sensibilisiert werden, damit sie sich wehren können – etwa gegen sexuelle Gewalt. Diesem Zweck dient der Parcours «Mein Körper gehört mir!», eine interaktive Ausstellung für Schulkinder der 2. bis 4. Klasse samt Veranstaltung für Lehrpersonen und Informationsabend für Eltern.