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Pädokriminalität im Netz: Die Flut kann nur gemeinsam eingedämmt werden

Es braucht oft nur 90 Sekunden. Ein harmloser Klick, ein Spiel, ein Chat – und schon beginnt ein gefährliches Spiel mit fatalem Ausgang. Kinder und Jugendliche werden im Internet manipuliert, belästigt und ausgebeutet, oft ohne dass es jemand merkt. Die aktuelle Kampagne von Kinderschutz Schweiz und ihren Partner:innen zeigt deutlich: Pädokriminalität im Netz kann jedes Kind treffen, und der Schutz betrifft uns alle.

Fast die Hälfte der Jugendlichen erlebt sexuelle Belästigung im Internet

Die Zahlen sind alarmierend: Mehr als jede:r vierte Jugendliche in der Schweiz wird aufgefordert, erotische Bilder von sich zu verschicken (JAMES-Studie, 2024). Auf manchen Plattformen reichen wenige Minuten, bis Jugendliche mit bis zu 30 sexuellen Nachrichten konfrontiert werden, meist von Erwachsenen mit pädokriminellen Absichten. Diese Tatpersonen nutzen gezielt Neugier, Offenheit, Unsicherheit oder Einsamkeit aus, um Vertrauen zu gewinnen.

Kein Kind kann sich allein schützen

Im Zentrum der diesjährigen Kampagne steht das Thema «Pädokriminalität im Netz». Im Film wird mithilfe von Sprechblasen gezeigt, wie schnell Kinder und Jugendliche im Internet von Erwachsenen bedrängt werden und sexualisierte Gewalt erfahren. Ziel der Kampagne ist es, Eltern, Bezugspersonen und die breite Öffentlichkeit zu sensibilisieren und ihnen konkrete Schutzstrategien an die Hand zu geben.

 

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