Kommerzielle sexuelle Ausbeutung

Die Fachstelle ECPAT Switzerland setzt sich im internationalen Netzwerk ECPAT dafür ein, dass Kinder weltweit vor sexueller Ausbeutung geschützt sind.

Der Kampf gegen die Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie hat mit der Verbreitung der neuen Medien an Bedeutung stark zugelegt.

ECPAT Switzerland setzt sich dafür ein, dass die massgebenden Grundlagen in der Schweiz auch wirklich umgesetzt werden. Diese sind: die UNO-Kinderrechtskonvention, das Fakultativprotokoll zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes betreffend den Verkauf von Kindern, die Kinderprostitution und die Kinderpornografie, sowie die Europaratskonvention zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch.

Auch im Tourismus werden Kinder Opfer sexueller Ausbeutung. Im Bereich Kinderschutz und Tourismus führen wir die Kampagne «Nicht wegsehen!».

Kinderpornografie

Kinderpornografie umfasst jede Darstellung eines Kindes bei wirklichen oder simulierten eindeutigen sexuellen Handlungen respektive jede Darstellung der Geschlechtsteile eines Kindes zu vorwiegend sexuellen Zwecken.

Gemäss Art. 197 StGB macht sich strafbar, wer Schriften, Ton- oder Bildaufnahmen, Abbildungen von sexuellen Handlungen mit Kindern herstellt, besitzt, konsumiert oder in Umlauf bringt.

Kinderpornografisches Material sind nicht einfach Bilder, diese sind mithin der Beweis für die Misshandlung eines Kindes.

Was tun, wenn man kinderpornografisches Material im Internet entdeckt?

  1. Notieren oder besser kopieren Sie die Adresse der Website. Aber Achtung: Laden Sie die Bilder auf keinen Fall herunter, und machen Sie keine Screenshots, denn damit machen Sie sich strafbar!
  2. Melden Sie die von Ihnen kopierte Web-Adresse direkt der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) beim Bundesamt für Polizei und füllen Sie das Meldeformular aus.
  3. Löschen Sie anschliessend im Internetbrowser den Cache und den Verlauf.