«Ideen von starken Menschen für starke Eltern - Es gibt immer eine Alternative zur Gewalt»

In der Schweiz erlebt jedes zweite Kind Gewalt in der Erziehung.

Meistens sind es alltägliche Situationen, die uns aus der Fassung bringen und eine unüberlegte Reaktion provozieren, die wir später bereuen. Probleme, Stress, Krankheit – die Liste der Sorgen ist lang. Und dann noch ein Kind, das nicht das macht, was man will. Solche Situationen kennen wir alle. Doch wie kann ich als Erwachsener die Situation für mich entschärfen und gelassener reagieren?

In der kurzen Filmdokumentation der zweiten Welle der Kampagne «Starke Ideen – Es gibt immer eine Alternative zur Gewalt» erzählen Eltern und Grosseltern, wie sie in der Vergangenheit reagiert haben, wenn es im Alltag mit Kindern zu nervenaufreibenden Erziehungssituationen kam. Es wird schnell klar, dass auch heute noch viele Eltern in stressigen Situationen regelmässig auf unangemessene psychische oder physische Bestrafungen als Erziehungsmittel zurückgreifen. Die Zahlen der aktuellen Studie der Universität Fribourg im Auftrag von Kinderschutz Schweiz belegen, dass in der Schweiz jedes zweite Kind psychische und/oder physische Gewalt in der Erziehung erlebt. Der Klaps auf den Po oder die Ohrfeige gelten auch heute noch in weiten Teilen der Schweizer Gesellschaft als normal oder gar als ab und zu nötig. Der Kurzfilm macht deutlich spürbar, wie die Eltern und Grosseltern selbst unter diesen Massnahmen litten und sich noch heute sehr gut daran erinnern können.

Ideen von starken Menschen für starke Eltern
Eltern und Grosseltern erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen mit physischer und psychischer Gewalt in der eigenen Kindheit und im Alltag mit ihren Kindern und Grosskindern. Viele Mütter und Väter werden sich in diesen Schilderungen wiedererkennen. Es geht um ganz alltägliche Stresssituationen im Umgang mit dem Nachwuchs, die Eltern an ihre Grenzen bringen. Doch wie kann man sich in solchen Momenten besser verhalten? «Wie kann ich als Mami oder Papi dafür sorgen, dass ich nicht die Kontrolle verliere und mir nicht die Hand oder Worte entgleiten?», fragen sich viele. So einfach sich die Ideen im ersten Moment anhören, genauso wirkungsvoll sind sie auch: «Wenn die Kinder etwas anstellen, zähle ich bis zehn» oder «Wenn ich mich über die Kinder ärgere, gehe ich spazieren» sind einfache, aber wirksame Handlungsalternativen aus der Perspektive der Eltern und/oder Grosseltern. Sie zeigen anderen Erziehungsberechtigten, dass es immer eine Alternative zur Gewalt gibt. Schaffen es Eltern, diese Momente so zu entschärfen, gelingt auch die Umsetzung eines anleitenden Erziehungsstils besser: Die Vermittlung von festen Regeln und klaren Grenzen in einem verständnis- und liebevollen Umfeld.

Kurzfilm Eltern und Grosseltern

 

Plakate Eltern und Grosseltern

Plakat Heidi Grossmami
Plakat Patrick Papi
Plakat Fritz Grosspapi
Plakat Sophia Mami

Kurzfilm Kinder

Im kurzen Film der ersten Welle zur Kampagne erzählen Kinder aus der Schweiz, wie ihre Eltern reagieren, wenn sie nicht gehorchen oder etwas angestellt haben. Es wird schnell klar, dass auch heute noch viele Eltern in stressigen Situationen regelmässig auf unangemessene psychische oder physische Bestrafungen als Erziehungsmittel zurückgreifen. Der Film macht spürbar, wie sehr Kinder unter diesen Massnahmen und der damit verbundenen Gewalt leiden.

Viele Mütter und Väter werden sich in den Schilderungen der Kinder wiedererkennen. Denn hier geht es um ganz alltägliche Situationen im Umgang mit dem Nachwuchs, die sie an ihre Grenzen bringen. «Wie kann ich als Mami oder Papi dafür sorgen, dass ich nicht die Kontrolle über mich verliere und mir nicht die Worte oder die Hand entgleitet?», fragen sich viele. Auch dazu hat Kinderschutz Schweiz die Kinder befragt. So einfach sich die «Ideen von starken Kindern für starke Eltern – es gibt immer eine Alternative zur Gewalt» auf den ersten Blick anhören, genauso wirkungsvoll sind sie: «Liebes Mami, zähl doch bis zehn» oder «Lieber Papi, iss einfach ein Stück Schokolade» sind kreative Handlungsalternativen aus der Perspektive der Kinder, die den Eltern aufzeigen, dass meist bereits ein kurzes Innehalten hilft, um sich in schwierigen Erziehungssituationen selbst zu entlasten und anschliessend gelassen zu reagieren – als starke Eltern von starken Kindern.

Plakate Kinder

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