Newsletter

Zum Wachsen brauchen wir Anerkennung, Liebe und Vertrauen!

Liebe, Vertrauen und Anerkennung sind Grundsteine für gute Familienbeziehungen.
«Wie zeige ich meinem Kind, dass...
…ich es lieb habe?»
…ich ihm vertraue?»
…ich es annehme?»

Einem Kind Liebe zu schenken, bedeutet, es anzunehmen, wie es ist, und ihm das auch zu zeigen. Kinder und Jugendliche brauchen dieses Gefühl der Geborgenheit, um Selbstvertrauen zu entwickeln und angstfrei ihre Stärken und Schwächen kennenzulernen. Ganz nach dem Motto: Zum Wachsen brauchen wir Anerkennung, Liebe und Vertrauen.

Annahme und Anerkennung – so, wie das Kind ist

«Du bist und bleibst mein Kind, und ich liebe dich immer, auch wenn ich manchmal mit deinem Verhalten nicht einverstanden bin.» Diese Sicherheit können Eltern auch vermitteln, indem sie ihr Feedback auf das Verhalten des Kindes beziehen und nicht auf seine Person: «Danke, dass du mir beim Kochen hilfst» und nicht, «Du bist so ein liebes Kind». Durch Annahme und Anerkennung in der Familie erfährt das Kind, dass es ein wichtiges Mitglied der Familie ist. Dies stärkt sein Selbstwertgefühl, und es kann sich auch selbst annehmen. Annehmen heisst, dass die Eltern das Kind lieben, so, wie es ist. Annehmen heisst jedoch nicht, dass jedes Verhalten des Kindes akzeptiert wird.

Liebe – sagen Sie es Ihrem Kind

Fürsorge, Zärtlichkeit und Zuneigung sind für eine positive kindliche Entwicklung zentral und haben nichts mit «Verwöhnen» zu tun. Indem einem Kind offen gezeigt wird, dass es geliebt ist, lernt es, sich selber zu lieben und auch anderen Liebe zu zeigen. Was es dazu braucht? Einen liebevollen Blickkontakt, eine Umarmung, ein Schulterklopfen und das konkrete Benennen: «Ich habe dich lieb.»
Im Zusammenhang mit dem Bedürfnis nach Liebe steht das Bindungsbedürfnis. Kinder, die eine innige und sichere Bindung erfahren, fällt es oft leichter, ihre Umwelt zu erkunden und Kontakte zu anderen aufzunehmen. Mehr zum Thema «sichere Bindung» erfahren Sie hier.

Vertrauen – ich unterstütze dich

Kinder haben ein grosses Bedürfnis nach «selber»: Selber Erfahrungen machen, selber die Welt entdecken. Dieses Bedürfnis ist für ihre Entwicklung sehr wichtig. Ebenso wichtig ist es, dass das Kind von seinen Eltern in seinen Erfahrungs- und Lernprozessen unterstützt wird. Um es mit den Worten von Maria Montessori zu sagen: «Hilf mir, es selbst zu tun.»
Dies beinhaltet einerseits, dass die Eltern dem Kind zutrauen, mit Herausforderungen und auch mit emotionalen Problemen selbst fertigzuwerden. Andererseits bedeutet es aber auch, dass Eltern ihrem Kind Orientierung geben und Unterstützung anbieten. Durch diese Kombination kann das Kind die Welt als Herausforderung aber nicht als Überforderung erleben. Das stärkt sein Selbstwertgefühl.