Mai 2017

Sommersession 2017: Armut (be)trifft Kinder!

Kinderschutz Schweiz unterstützt politische Vorstösse zum Schutz armutsbetroffener Kinder. Mit dem Postulat 15.3940 (Yvonne Feri) Sozialhilfe. Studie über die Langzeitwirkungen auf Kinder und der Motion 15.3839 (Martina Munz) Alleinerziehende. Bessere Integration in den Arbeitsmarkt durch Weiterbildung und Nachholbildung stehen zwei Geschäfte auf der Agenda des Nationalrats, die bessere Grundlagen für die Bekämpfung und Prävention von Armut fordern. Sie fokussieren auf die Situation der überdurchschnittlich oft von Armut betroffenen «Einelternfamilien» wie auch auf die Schaffung von evidenzbasierten Grundlagen, die es ermöglichen, dass armutsbetroffene Kinder besser geschützt und gefördert werden können.

Kinderschutz Schweiz begrüsst Ablehnung der KESB-Initiative im Kanton Schwyz

Kinderschutz Schweiz begrüsst die Ablehnung der Volksinitiative «Keine Bevormundung der Bürger und Gemeinden» im Kanton Schwyz. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben sich hinter die professionellen Kindesschutzbehörden KESB gestellt. Dies ist ein wichtiges Zeichen für einen zeitgemässen und professionellen Kindesschutz, der das Kindeswohl ins Zentrum stellt. Das Initiativkomitee hatte die Absicht, das Vormundschaftswesen wieder zurück in die Verantwortung der Gemeinden zu geben und wieder zum alten System der vormundschaftlichen Laienbehörden zurückzukehren.