Medien

Kinderschutz Schweiz stärkt das Engagement für die Rechte der Kinder mit aktiver Medienarbeit. Wir unterstützen Medienschaffende gerne bei Recherchen und Reportagen. Für Interviews und Auskünfte stehen ausgewiesene Fachleute zur Verfügung.

«Liebes Mami, lieber Papi, zählt doch bis zehn!»

Die Stiftung Kinderschutz Schweiz lanciert mit «Ideen von starken Kindern für starke Eltern – Es gibt immer eine Alternative zur Gewalt» eine mehrjährige schweizweite Sensibilisierungskampagne zum Thema Erziehung. Nicht immer will der Nachwuchs so, wie man selber, es wird getrotzt, diskutiert und manchmal geschrien – oder mehr. Psychisch und physisch verletzende Bestrafungen als Erziehungsmittel sind in vielen Schweizer Familien Alltagsrealität und gehören für viele leider immer noch zur Erziehung. Ziel von «Ideen von starken Kindern für starke Eltern»ist es, die öffentliche Diskussion zum Thema anzustossen und zum Umdenken und Handeln anzuregen.Die Kampagne basiert auf der neusten Studie der Universität Fribourg zum Bestrafungsverhalten von Eltern in der Schweiz und den Grundsätzen der anleitenden Erziehung.

 

Vaterschaftsurlaub auf Kosten von Mutterschaftsurlaub ist keine Option! Kinderschutz Schweiz fordert eine Elternzeit!

Kinderschutz Schweiz begrüsst, dass auch die FDP die Zeichen der Zeit erkannt hat und einen Vaterschaftsurlaub nicht mehr per se ablehnt. Der Vorschlag der FDP-Fraktion, den Vaterschaftsurlaub auf Kosten des 14-wöchigen Mutterschaftsurlaub einzuführen, lehnt Kinderschutz Schweiz jedoch ausdrücklich ab. Anstelle einer Entlastung der Familie führt dieser Vorschlag zu erhöhtem Stress durch Mehrfachbelastungen der Eltern.

20 Tage Vaterschaftsurlaub für Stadt St. Gallen - die Schweiz kann mehr!

In der Schweiz gibt es bis heute keinen gesetzlichen geregelten und bezahlten Elternurlaub. Auch beim Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen hinkt die Schweiz hinten nach. Kinderschutz Schweiz fordert deshalb die nötigen gesetzlichen Grundlagen für Elternzeit, damit beide Elternteile nach der Geburt des Kindes eine berufliche Auszeit in Anspruch nehmen können. Elternzeit ist eine Investition in die Familien – auch zum besseren Schutz der Kinder.

Die Stiftung Kinderschutz Schweiz fordert den Bundesrat auf, mutiger gegen sexuelle Gewalt an Kindern vorzugehen

Der Entwurf des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der Strafrahmen bei Sexualdelikten geht in die richtige Richtung, verharmlost jedoch teilweise auf sträfliche Weise sexuelle Gewalt an Kindern. Die Stiftung Kinderschutz Schweiz begrüsst zwar die Anhebung des zwingenden Freiheitsentzugs für sexuelle Handlungen mit Kindern. Sie kritisiert jedoch mehrere andere Punkte des Gesetzesentwurfes scharf.

Tabuthema Kinder als Betroffene von Partnerschaftsgewalt: Neues audiovisuelles Sensibilisierungsmaterial «Es soll aufhören!» lanciert

Mit der neuen audiovisuellen Themenmappe «Es soll aufhören!» regt die Stiftung Kinderschutz Schweiz anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte zur Auseinandersetzung mit dem Tabuthema Kinder als Betroffene von Partnerschaftsgewalt an. Die Filme und das schriftliche Begleitmaterial informieren und sensibilisieren Fachpersonen und Angehörige, damit sie betroffene Kinder besser verstehen und unterstützen können.

Xenia Schlegel ist neue Geschäftsführerin der Stiftung Kinderschutz Schweiz

Der Stiftungsrat der Stiftung Kinderschutz Schweiz hat Xenia Schlegel (52) zur neuen Geschäftsführerin gewählt. Die ausgewiesene Fachfrau setzt klare Prioritäten. Dazu gehört die gesetzliche Verankerung einer gewaltfreien Erziehung. Für ihre neue Aufgabe bringt Xenia Schlegel annähernd 30 Jahre Berufserfahrung in Führung, Organisationspositionierung und Öffentlichkeitsarbeit mit. Vier Jahre lang leitete sie als Direktorin Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung den Bereich Marketing, Kommunikation und Fundraising der Kinderrechtsorganisation Save the Children Schweiz. 

Neues Projekt CompAct fördert die Sozialkompetenz von Kindern und stärkt die Erziehungskompetenz der Eltern

Die Stiftung Kinderschutz Schweiz lanciert schweizweit das Projekt CompAct: Mit Bildkarten und pädagogischem Begleitmaterial sollen die sozialen Kompetenzen von Kindern von 3 bis 8 Jahren sowie die Erziehungskompetenz von Eltern gestärkt werden. Die Inhalte sind praxisbezogen, konstruktiv und lösungsorientiert. Das Material ist geeignet für den Einsatz in Kitas, Kindergärten, Grundstufen oder der Schulsozialarbeit.

Kinderschutz Schweiz erklärt Kinderrechte in den Pro Juventute Elternbriefen alltagstauglich

Anlässlich der Unterzeichnung der UNO-Kinderrechtskonvention durch die Schweiz vor 20 Jahren erhalten die Kinderrechte in den Pro Juventute Elternbriefen mehr Gewicht: Die von der Stiftung Kinderschutz Schweiz erarbeiteten Beiträge zu den Kinderrechten schaffen anhand von Beispielen und Erklärungen Bezüge zum Alltag der Kinder und ihrer Familien.

Europäischer Tag gegen Menschenhandel: Neues praxisorientiertes Handbuch „Kinderhandel. Prävention, Identifizierung und Betreuung minderjähriger Opfer“ erschienen

Die Fachstelle ECPAT Switzerland der Stiftung Kinderschutz Schweiz lanciert ein neues Handbuch zur Prävention, Identifizierung und Betreuung von Opfern von Kinderhandel. Indem es Fachleute aus Justiz, Sicherheit, Medizin, Verwaltung und Opferhilfe für Kinderhandel sensibilisiert und ihnen praxisorientierte Handlungsanweisungen bietet, trägt es zu einer verbesserten Früherkennung und Betreuung von Opfern bei. Ein Kapitel geht speziell auf das Asylwesen ein.

Kampagne «Wie geht’s Dir?»: Psychische Gesundheit in der Familie pflegen

Die Kampagne «Wie geht’s Dir?» will zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen beitragen, für das Thema sensibilisieren und dazu ermutigen, im Alltag über psychische Probleme zu sprechen. Die im Herbst 2014 erfolgreich gestartete Kampagne geht heute am Internationalen Tag der Psychischen Gesundheit ins dritte Jahr – diesmal mit dem Schwerpunkt «Psychische Gesundheit in der Familie». Unter Beteiligung der Kantone Aargau, Bern, Graubünden, Luzern, Schwyz, Solothurn, Thurgau und Zürich sowie der Stiftungen Kinderschutz Schweiz und Pro Mente Sana sowie mehreren Gesundheitsorganisationen, richtet sich die neue Welle an Eltern und weitere Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen.

nicht-wegsehen.ch: Verdachtsfälle von sexuellem Kindsmissbrauch im Tourismus online melden

Sommerzeit, Reisezeit: Die Webseite nicht-wegsehen.ch informiert Reisende und Tourismusfachleute über die Risiken und Gefahren von sexueller Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen im Tourismus, gibt Verhaltenstipps und ermöglicht die einfache Meldung von Verdachtsfällen. Das Informationsangebot auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch ist eine Kooperation der Fachstelle ECPAT Switzerland der Stiftung Kinderschutz Schweiz mit dem Bundesamt für Polizei fedpol.

No Hitting Day 2016: Schlag Rahm, nicht Kinder!

Anlässlich des No Hitting Day vom 30. April 2016 macht Kinderschutz Schweiz mit einem kurzen Videoclip „Schlag Rahm, nicht Kinder!“ unter Mitwirkung von Heidi-Darstellerin Anuk Steffen klar, dass Körperstrafen gegen Kinder im Erziehungsalltag keinen Platz haben. Die Stiftung ruft die Politik dazu auf, das Recht der Kinder auf eine gewaltfreie Erziehung im schweizerischen Zivilgesetzbuch zu verankern.

Yvonne Feri ist neue Stiftungsratspräsidentin

Der Stiftungsrat von Kinderschutz Schweiz hat die SP-Nationalrätin Yvonne Feri am 13. April 2016 zur neuen Präsidentin gewählt.

«No Hitting Day» 2015

Artikel 11 der Schweizerischen Bundesverfassung hält fest, dass Kinder und Jugendliche Anspruch auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit haben. Im Widerspruch dazu ist in unseren Gesetzen die Anwendung von Gewalt in der Erziehung nirgends ausdrücklich verboten – anders als in 26 anderen europäischen Staaten

Kinder schützen, «Schutzinitiative» ablehnen!

Kinderschutz Schweiz ruft den Nationalrat auf, morgen Mittwoch (4.3.) der so genannten Schutzinitiative eine klare Absage zu erteilen. Das Volksbegehren zum «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» missachte Kinderrechte und verhindere wirksame Prävention sexueller Gewalt in der Volksschule, warnt die Fachstelle.