Was bedeutet Kinderhandel?

Menschenhandel bzw. Kinderhandel bedeutet nach der international gültigen Definition des Palermo-Protokolls "die Anwerbung, Beförderung, Verbringung, Beherbergung oder Aufnahme von Personen (...) zum Zweck der Ausbeutung".

Es kommt zu verschiedenen Formen der Ausbeutung: sexuelle Ausbeutung oder die Ausbeutung der Arbeitskraft durch illegale Tätigkeiten wie Betteln oder Drogenhandel. Der Adoptionshandel und die kommerzielle Heiratsvermittlung gehören dazu.

Internationale Konventionen verpflichten auch die Schweiz, Kinder vor Kinderhandel zu schützen: Das Fakultativprotokoll betreffend den Verkauf von Kindern, die Kinderprostitution und die Kinderpornografie zum UNO-Übereinkommen über die Rechte des Kindes sowie die Übereinkommen zur Bekämpfung des Menschenhandels bilden wichtige Grundlagen, auf welchen die Arbeit von ECPAT Switzerland im Kampf gegen den Kinderhandel basiert.

Auch in der Schweiz werden Kinder Opfer von Kinderhandel. Im Rahmen des neuen Nationalen Aktionsplans gegen Menschenhandel 2012–2014 setzt sich ECPAT Switzerland für einen besseren Schutz von Kindern ein, welche Opfer von Kinderhandel wurden und sich in der Schweiz aufhalten. Zu den wichtigsten Risikobereichen zählen unbegleitete minderjährige Asylsuchende, Kinder, welche zum Betteln oder Diebstahl gezwungen werden sowie Kinderhandel zwecks sexueller Ausbeutung. Die verstärkte Erkennung und Identifizierung von Opfern ist der Schlüssel, um diesen Kindern die nötige Betreuung und Unterstützung zukommen zu lassen.

Aus diesem Grund erarbeitet ECPAT Switzerland ein Handbuch für die Praxis, welches hilft, mögliche Opfer von Kinderhandel zu identifizieren und Empfehlungen für ihre Betreuung bereithält.

Wie setzt sich ECPAT Switzerland gegen Kinderhandel ein?

Auch in der Schweiz werden Kinder Opfer von Kinderhandel. Im Rahmen der Ausarbeitung des neuen Nationalen Aktionsplans gegen Menschenhandel setzt sich ECPAT Switzerland für einen besseren Schutz von Kindern ein, welche Opfer von Kinderhandel wurden und sich in der Schweiz aufhalten. Zu den wichtigsten Risikobereichen zählen unbegleitete minderjährige Asylsuchende, Kinder, welche zum Betteln oder Diebstahl gezwungen werden sowie Kinderhandel zwecks sexueller Ausbeutung. Die verstärkte Erkennung und Identifizierung von Opfern ist der Schlüssel, um diesen Kindern die nötige Betreuung und Unterstützung zukommen zu lassen.

Aus diesem Grund hat ECPAT Switzerland ein Handbuch für die Praxis inklusive Literaturverzeichnis erarbeitet, welches hilft, mögliche Opfer von Kinderhandel zu identifizieren und Empfehlungen für ihre Betreuung bereithält.