Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»

Kinderschutz Schweiz nimmt zur Kenntnis, dass das Initiativkomitee die Schutzinitiative zurückgezogen hat. Eine Volksabstimmung wird somit ausbleiben. Das Initiativbegehren verstösst gegen Kinderrechte, hätte ein bewährtes System in Frage gestellt und einen wirksamen Schutz vor sexueller Gewalt in Zukunft verhindert. Kinderschutz Schweiz setzt sich deshalb zusammen mit 60 weiteren Organisationen der  «Allianz für Sexualaufklärung in der Schweiz» gegen die Forderungen der Initiative ein. Auch die eidgenössischen Räte lehnten die Initiative mehr als deutlich ab.

Eine wirksame Prävention von sexueller Gewalt an Kindern funktioniert nicht ohne ganzheitliche Sexualerziehung und Wahrung der Rechte aller Kinder auf Gesundheit und Information. Sexualerziehung soll deshalb nicht ausschliesslich Sache der Eltern sein. Vielmehr sollten Kantone, Schulen und Lehrpersonen in Zusammenarbeit mit den Eltern, Prävention und Bildung praktizieren und weiter entwickeln.

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