Kinderhandel: Opfer haben Recht auf Schutz und angemessene Betreuung

Mit dem Video «Kinderhandel? Was hat das mit der Schweiz zu tun?» macht Kinderschutz Schweiz auf die Problematik Kinderhandel hierzulande aufmerksam. Es ist Teil der vielfältigen Aktivitäten zur Aktionswoche «Die Schweiz gegen Menschenhandel».

Mit dem Video «Kinderhandel? Was hat das mit der Schweiz zu tun?» macht Kinderschutz Schweiz auf die Problematik Kinderhandel hierzulande aufmerksam. Kinder meist ausländischer Herkunft werden in der Schweiz zum Beispiel als Arbeitskraft in Privathaushalten oder in der Prostitution ausgebeutet; sie werden gezwungen, zu betteln oder Einbrüche zu begehen.

Im Video wird einfach und verständlich erklärt, was unter Kinderhandel zu verstehen ist, welche Ursachen dahinterstehen, welchen Schutz bzw. welche angemessene Betreuung die minderjährigen Opfer benötigen und was gegen Kinderhandel getan werden kann. Es ist online und im Informationsbus  zu sehen, der im Rahmen der Kampagne «Die Schweiz gegen Menschenhandel» in der Schweiz unterwegs ist.

Die wichtigsten Fakten zum Kinderhandel in der Schweiz haben wir in einer Infografik zusammengestellt. Wer einen Verdacht auf Kinderhandel hegt, wendet sich am besten an die Polizei oder an eine spezialisierte Fachstelle.

Unser Positionspapier beschreibt den Handlungsbedarf auf politischer Ebene: Es braucht dringend Verbesserungen bei der Datenerhebung sowie beim kindgerechten Schutz und bei der angemessenen Betreuung der minderjährigen Opfer. Besondere und dringliche Massnahmen sind im Risikobereich Asyl gefragt.

Der neue Flyer «Kinderhandel im Asylbereich – Erkennen und Vorgehen bei Verdacht» für Fachleute und Freiwillige in diesem Bereich hilft, Risikosituationen zu erkennen und adäquat zu handeln.

Die Aktivitäten von Kinderschutz Schweiz sind Teil der Aktionswoche «Die Schweiz gegen Menschenhandel». Das Programm zur Aktionswoche finden Sie auf www.18oktober.ch

Weiterführende Informationen / Angebote zum Thema Kinderhandel:

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