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Schutz der Kinder vor Ausbeutung im Tourismus
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Ausbeutung im Tourismus, und insbesondere sexueller Ausbeutung, ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensverantwortung im Tourismus. Dies zeigen die erfreulichen Ergebnisse einer Studie des Forschungsinstituts für Freizeit und Tourismus (FIF) der Universität Bern. Dort ist zu lesen, dass Kinderschutz unter elf Informationsbereichen zur Nachhaltigkeit der am besten bewertete Indikator ist. Das heisst, über Kinderschutz erfahren die Reisenden vor ihrer Buchung von den Veranstaltern mehr als über alle anderen für die Nachhaltigkeit im Tourismus relevanten Themen.
Ein exzellentes freiwilliges Instrument für die Tourismusbranche, um ihre Sorgfaltspflicht bezüglich Kindern und Jugendlichen wahrzunehmen, ist «The Code». Mit dieser Deklaration (Verhaltenskodex) zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus, verpflichten sich die Veranstalter zur Aufklärung sowohl der Reisenden als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber. Erfreulicherweise haben in diesen Tagen zwei weitere Schweizer Reiseunternehmen «The Code» unterzeichnet: Dreamtime Travel AG in Baden und Reise Service IMAGINE in Bern.
Foto von links nach rechts: Claudio Juen, Dominic Eckert (beide Dreamtime Travel), Heinz Hirter (Imagine) und Matthias Leisinger, Präsident «The Code Switzerland» (Kuoni Reisen, Zürich).
